Studienort

Freising von der Isarbrücke aus (um 1772), von Johann Baptist Dreyer

Seit 739 Bischofssitz, entwickelte sich die Stadt an der Isar schon früh zu einem der wichtigsten geistigen Zentren in Bayern. Die landschaftlich idyllische Umgebung, bedeutende Kulturdenkmäler und die Lebendigkeit ihrer Tradition machen die Stadt zu einer Attraktion für Reisende.

Geschichte

Freising ist die älteste Stadt zwischen Regensburg und Bozen. Als Bischofsstadt war es jahrhundertelang geistlicher und kultureller Mittelpunkt Altbayerns und gehört mit Regensburg zu den ehrwürdigsten Städten Bayerns.

Wegen seiner strategisch günstigen Lage war der Domberg bereits von Kelten, Römern und Bajuwaren besiedelt. Um 700 n. Chr. existierte auf dem Domberg bereits eine Residenz bayerischer Herzöge.

Um 720 wirkte hier der fränkische Wanderbischof Korbinian, und 739 errichtete der hl. Bonifatius im Auftrag des Papstes das kanonische Bistum Freising.

Über 1000 Jahre herrschten die Fürstbischöfe von Freising aus über das Bistum, das den größten Teil Oberbayerns umfaßte. Dazu kamen Besitzungen in österreich, Krain und mehrere Hofmarken in Bayern, so zum Beispiel das Werdenfelser Land.

Heute

Heute leben im Landkreis Freising (801 km²) rund 130 000 Menschen, davon 42 000 in der Stadt Freising (90 km²).

Unter anderem die günstige Lage zur Landeshauptstadt München (40 Minuten mit der S-Bahn, 20 Minuten mit dem Zug) förderte das Wachstum Freisings. Außerdem liegt der neue Flughafen München nur wenige Kilometer von der Stadt entfernt.

Freising ist heute eine Mittelzentrum, in dem schulische und universitäre Einrichtungen eine große Rolle spielen (3 Gymnasien, Fachoberschule, Berufsoberschule, Realschule, Wirtschaftsschule, mehrere Grund- und Hauptschulen, dazu kommen die Hochschule Weihenstephan-Triesdorf und die Fakultäten der TU München/Weihenstephan.